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PROGRAMME

PROGRAMME

Neue Wiener Concert Schrammeln mit Maria Stippich Johnny The Ostrich

gespielt, gesungen und gedudelt - Neuer Klang für Strauss Kompositionen
"Diese Wiener Spezialität des Tempowechsels, des unendlichen Verzögerns, diese Mischung von ganz zartem Suchen und direktem Zusteuern auf einen Schlusspunkt bringt dieses Ensemble auf ein einmaliges Niveau."

Willi Resetarits & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln I häng an meiner Weanerstadt

Speziell für das Schrammel Klang Festival 2017 eingerichtet mit Wiener Liedern, Karl Farkas Chansons, Vertonungen von H.C.Artmann, Liedern von Ernst Molden und legendären Ostbahn Hadern.


Wolfgang Böck & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

FON DE HAUSMASDA UND MÖADA

Originäre Wiener Töne im Einklang von Musik und Text - Pointentreich am Punkt mit Schmäh und Schmalz

Da wird graunzt, grantelt, mit Inbrunst ¸bers Leben und Sterben philosophiert. Der schauspielende Spezialist für Wiener Typen WOLFGANG BÖCK intoniert die Sprache der kleinen Leut. Ganz so, wie sie der Wiener Mundartdichter Josef Mayer-Limberg in Wirtshäusern mit dem Ohr am Volksmund niederschrieb. Die NEUEN WIENER CONCERT SCHRAMMELN spielen dazu Schrammelmusik in ureigenster Form und naher Verwandtschaft zu den ehemaligen Kronländern - aus ihrer 7. CD Kronjuwelen.

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Traude Holzer & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

ALLES GUTE !

mit Liedern der Steinberg & Havlicek CD "Alles Gute"


Karl Markovics & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

ALLES IN ORDNUNG - Ein Alfred Polgar Abend

Geschichten des Caféhaus-Literaten Alfred Polgar (1873-1955), rezitiert von Karl Markovics und in Begleitung der Neuen Wiener Concert Schrammeln.

Lauschen sie den Texten des Feuilleton-Schreibers und Drehbuchautors, dessen zweimalige Flucht vor den Nationalsozialisten, ihn über Frankreich in die USA führte und dessen Theaterkritiken, zu den besten des 20. Jahrhunderts zählen. Oftmals geprägt von Ironie, aber stets pazifistische Grundeinstellung und scharfzüngige Gesellschaftskritik kennzeichnet das literarische Schaffen dieses so vielseitigen Schriftstellers.

Interpretierend im Geist unserer Zeit, bestehend aus alten, neuen und eigenen Kompositionen, spielt das vierköpfige Ensemble der Neuen Wiener Concert Schrammeln, Melodien der für Wien typischen Musikgattung des 19. Jahrhunderts und nach den Musikern, Johann und Josef Schrammel benannten Wiener Volksmusik. Zwischen Konzerten auf der ganzen Welt, zieht es die Musiker immer wieder in die Heurigen Wiens. Frei nach dem Meister der kleinen Form: Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihm noch den Winter wärmt.


Karl Markovics, Wolf Bachofner, Alexander Kukelka &  Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

WIENER LIEDER

WO BLEIBT DIE ALTE ZEIT, DIE WEANA GEMÜTLICHKEIT, DU WUNDERSCHÖNES WIEN?ì
Dem Wiener haftet seit jeher das Stigma der ewigen Nörglerei an. Es heißt, er schimpfe immer auf die Gegenwart und schaue mit verklärtem Blick in die Vergangenheit. Wie oft werden nicht jene Klischees, wie das der Goldenen Backhendlzeit und der Wein- und Walzerseligkeit beansprucht? Wann ist nicht vom typischen Weana mit seinem Goldenen Weanaherz und unverwechselbaren Hamur die Rede? Wien scheint ja beinahe der Inbegriff der Gemütlichkeit zu sein. Nur, daß einem bei dieser Gemütlichkeit oft seltsam ungemütlich zumute ist, davon ist selten die Rede.
Was liegt also näher, als sich des Wiener Liedes anzunehmen, es dem heutigen Kommerz zu entreißen und in seiner ureigensten Art für sich selbst sprechen zu lassen. Im Vordergrund steht dabei die Plastizität und Bildhaftigkeit der Sprache als Ausdruck einer ambivalenten Volksseele mit ihren kritischen, zynischen, makabren, (selbst-) mitleidigen, sentimentalen, wehmütigen, ja oft melancholischen Ausformungen, durch die sich auch alte Wiener Lieder als erstaunlich wandlungsfähig und von unglaublicher Aktualität erweisen. Jedoch bewahren auch Wiener Lieder jüngerer Prägung, durch ihre melismenreiche, oft chromatische Melodiebildung und farbige Harmonisation, stets ihren Wiener Charme.
Das Wiener Lied jeder verstaubten und künstlichen Aufmachung zu entkleiden, und die Welt der Vorstadtgschichtn mit ihren Alten Drahrern, Dudlern, Volkssängern und Werkelmännern wieder auferstehen zu lassen - das hat man auch in der Instrumentation der Originalkompositionen vor Augen gehabt.
Denn nur wer sich über Wien und seine ewig Raunzerten Grantscherbn natürlich mit einem musikalischen Augenzwinkern - die sogenannte Goschn zerreißt, darf von sich behaupten, diese Stadt höchstwahrscheinlich nie wirklich verstanden, aber geliebt zu haben. - Alexander Kukelka

Markovics und Bachofner und das Goldene Wienerherz
Der Wein als wichtigster Begleiter, die Frau als schönstes Motiv, das Himmelreich als höchstes Ziel: Die Themen sind im traditionellen Wienerlied meist sehr ähnlich, Stimmung und Ausprägung aber dann doch recht variabel. Karl Markovics und Wolf Bachofner gaben am Montagabend im Wiener Konzerthaus 30 schunkelbaren Lieder zum Besten, die die gesamte Bandbreite dieser Musikform abdeckten. - (Kleine Zeitung 11.6.2013; Quelle: APA)

Von melancholisch bis zynisch, von lakonisch bis makaber reichte das Spektrum des unter der musikalischen Leitung von Alexander Kukelka im Mozartsaal dargebrachten Liedguts, wofür es am Ende stehende Ovationen von einem restlos begeisterten Publikum gab.
Die Auswahl der "Wienerlieder", wie der Musikfest-Abend der Wiener Festwochen schlicht betitelt war, zeugte von einem guten Gespür für den Geschmack der nicht gerade jungen Zuhörerschar, die sich gestern zusammengefunden hatte, um auch das eine oder andere Mal munter in das Vorgetragene einzustimmen: Da gab es die Hits wie Hans Kanns "Krüppellied", Ernst Arnolds "Wenn der Herrgott net will, nutzt es gar nix" oder Karl Föderls "Die Reblaus" ebenso wie die Klassiker von Franz Ferry Wunsch ("Heut bin i ang'schütt'", "Alle Drei") oder Alexander Krakauer ("Du guater Himmelvater", "Die wahre Liebe ist das nicht").
Aber Markovics und Bachofner, anfangs beide noch leicht zurückhaltend, dann jedoch rasch aufgetaut und in bester Kellergassenstimmung, packten auch unbekanntere Lieder aus und erfreuten sich sichtlich an den immer wieder bösen, pointierten Zeilen.
Bald wurde der Frack abgelegt, durfte das Goldene Wienerherz jubeln - schließlich hatte es gerade "alles auf der Welt, bis auf das, was uns noch fehlt". Damit nichts fehlte, besorgten Kukelka an Klavier und Harmonium sowie die Neuen Wiener Concert Schrammeln (zwei Violinen, chromatische Knopfharmonika, Kontragitarre) den seriösen und dennoch heiteren musikalischen Part, für den es dann auch gerne mal ein Luftbussi von Markovics gab.
Nach drei Zugaben blieb ein strahlendes Publikum zurück, das sich für einen der ungewöhnlichsten (und vielleicht auch umjubeltsten) Festwochen-Abende 2013 bedankte.


Alexandra Reinprecht & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

EROTISCHE WIENER LIEDER

Wien galt über Jahrhunderte hinweg als Zentrum der käuflichen Liebe. Auch an der Wende zum 20. Jahrhundert herrschte in Wien einerseits ein zügelloses Treiben, mit dem auch der Bürger zwangsläufig konfrontiert war, andererseits eine strikte Tabuisierung aller Formen von Sexualität. Elegante Zweideutigkeit, laszive Darstellung von Frivolität, Erotik mit einem heiter tändelnden Unterton, aber auch derbe Direktheit fanden Ausdruck im erotischen Wienerlied.


Karl Ferdinand Kratzl & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

ICH LADE GERN MIR GESTEN EIN oder ICH DEUTE DEN VOGEL

Hereinspaziert in unsere Welt der Verstockten, der Einsamen, der Ängstlichen und der Angeber !
Jeder will ein anderer sein.
Jeder schaut sich vom anderen Körperhaltungen, Worte und Gestikulationen ab.
Die vier Herrschaften spielen, tanzen und panthomimen bis sie zu einer grotesken Familie werden.
Aus der anfänglichen Verlegenheit wird ein Fest der Daseinsfreude.

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Madame Strauss - Die Ehefrauen des Walzerkönigs

Konstanze Breitebner  Neue Wiener Concert Schrammeln
von Susanne Felicias Wolf

Ein reizvoller Dialog von Schauspiel und Musik: Während die Damen in Gestalt von Konstanze Breitebnerpräsentsind,  istderberühmteMusikerundEhemannmusikalischvertreten.  Eine fein abgestimmte, dynamisch, sinnlicheMusikauswahl interpretiertvondenrenommierten NeuenWienerConcertSchrammeln subtilindieTheatersoliverwoben,  führtinsKlang-Universum des unvergleichlichen Komponisten. Ob Adelen-Walzer oder Lob der Frauen, bekannte und weniger bekannte Musikstücke aus der Feder des Walzerkönigs beschwören eindringliche Welten, die eng mit den jeweiligen Frauen-Porträts korrespondieren oder bewusst kontrastieren. Madame Strauß süffige Melange aus Schauspiel, Text und Musik ist eine besondere Hommage an Johann Strauß, die Kraft der Frauen und die Macht der Liebe.


Wolfram Berger & Die Neuen Wiener Concert Schrammeln

FREMD IN WIEN

Wolfram Berger und Die Neuen Wiener Concert Schrammelnberichten spielen singen und lesen über Zustände in und um, aber vor allem außerhalb Wiens.
Über Sehnsüchte, über Angenommene und Ausgestoßene, über das Gefühl, angenommen oder ausgestoßen zu werden, über oben und unten, Eindeutigkeiten und Selbstverständlichkeiten, Hippies und Gscheade - nachdenklich, berührend und zum Schreien komisch.

Dalmatinische Szenen sowie Poesie in Cuba, Musik in einer Italienischen Hafenbar und Telefonate mit der Mama in Wien, Reden an, für und über Österreich
Dialektgedichte und Woizza nach Mitternacht, Soli für Wiener Poeten und Violinen ...

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